Sommercamp 2026

Tag 1: Happy Birthday

Mit 36 Mädchen haben wir diesen Sommer einen neuen Teilnehmerrekord erreicht. Fast alle Spielerinnen fanden bis zum Mittagessen den Weg in die schöne Jugendherberge im Schlaubetal. Nach Frikassee, Apfelmus und Betten beziehen, gab es einen Geburtstag zu feiern. Klara wurde 13 Jahre alt, was wir mit insgesamt vier leckeren selbstgebackenen Kuchen zelebrierten. Dieser war sehr schnell verputzt. Es folgte eine traditionelle Runde ,, Märchenschach “ mit neuen ausergewöhnlichen Regeln, wie z.b. ,, Vor jedem Zug eine Kniebeuge machen“ oder ,, Diejenige, die die größere Hand hat, darf zwei Züge hintereinander ziehen“.

Abends tauften wir alle Kinder in ihre Trainingsgruppen: Die Feuerteufel, die Erdhüterinnen, die Wassernixen, die Ernergiewächterinnen und die Windläuferinnen.

Danach bastelten die Mädchen Gruppenarmbänder und erhielten ihre Trainingsmappen, die dieses Jahr auch Schach-Freundebücher enthielten. Die ersten Seiten wurden auch schon ausgefüllt.

Tag 2: Können Eier fliegen?

Nach dem Frühstück fand das erste Training in den Gruppen statt. Passend zu unserem diesjährigen Thema heißt das Schachheft mit den Aufgaben ,,Schach im Eis“. Nach erfolgreichen drei Stunden und kleinen Pausen an der frischen Luft gab es das nächste Essen: Mittagessen, Reissuppe mit Schokopudding. Es folgte die 4. Stunde Training, welche mit ein wenig Kuchen beendet wurde.

Anschließend bemalten und dekorierten die Mädchen Luftballons mit ihrer Lieblingsschachfigur und verpackten mit verschiedenen Materiallien ein Ei, welches wir später von der oberen Etage des Hauses herrunterfallen ließen. 5 von 10 Eiern blieben dabei heil!

Am Abend spielten wir das ,,Freestyle der Elemente“ Tunier. Anders gesagt ein Schach-960 Tunier, wobei wir viele spannende Tunierpartien beobachten konnten und sich die Mädchen innerhalb ihrer Gruppen messen konnten. Dabei wurden gleich ein paar Schachregeln gefestigt.

Tag 3: Schach und Bewegung

Am heutigen Bergfesttag war Schach bis zum Abwinken angesagt. Morgens gab es das tägliche dreistündige Training, in den von elementaren Matttechniken bis interessanten Großmeisterpartien alles am Start war. Dabei wurden auch einige Bewegungselemente eingebaut.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen gab es die zweite Trainingseinheit und gleich anschließend das Thematurnier zur Stonewall-Verteidigung.

Nach diesem Schach-Marathon konnten sich die Mädchen abends bei der Disco austoben. Dabei konnten wir wieder viele coole Choreografien bewundern.

Morgen steht nun schon das letzte Training und anschließend der Kampf der Elemente an.

Tag 4: Von Fröschen und Geistern

Am 4. Tag ging es morgens in die letzte Trainingseinheit. Viele Trainingsinhalte wurden noch einmal vertieft und gefestigt. Über den Tag hatte wohl fast jede fasziniert einen kleinen Frosch auf der Hand.

Nach dem Mittag hatte jede Element-Gruppe die Aufgabe, an einer Station eine Murmelbahn aus zwei Schachbrettern und einem Figurensatz zu bauen. Jede Gruppe durfte dabei ganz kreativ ihre eigenen Spielregeln aufstellen.

Danach durchliefen alle Gruppen die Stationen – und dabei waren die Kleinsten ganz groß! Die zwei jüngsten Gruppen durften dank Punktgleichstand gemeinsam den Schatz der Elemente – gespickt mit Eisbonbons, Schokosteinen und vielem mehr – suchen. Dieser wurde dann aber natürlich unter allen Schachspielerinnen geteilt, bevor es mit der Siegerehrung für die Turniere der vergangenen Tage weiterging.

Dabei wurden aber auch unsere neuen Zertifikats-Inhaberinnen (Queen Creatora in Bronze) Pauline, Katharina, Linda und Judith geehrt.

Am Abend stand für einige der Mädchen eine große Herausforderung an: die Entscheidung zwischen Geisterschach und Kinoabend! Danach ließen die Großen den Abend am Lagerfeuer ausklingen, wobei endlich auch das Element Feuer Aufmerksamkeit erhielt.

Regionales Kinderschachturnier (RKST) in Magdeburg

Am Wochenende 26./27.04.2025 unterstützten wir die Schachzwerge Magdeburg bei der Durchführung ihres RKST, ein Kinderturnier u8, das auch der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft u8 und u8w dient. Sehr erfreulich war, dass fast ein Drittel der Teilnehmenden Mädchen waren.

Judith und Bettina halfen als Schiedsrichterinnen und Turnierleiterinnen, und hatten mit Eva aus Magdeburg sogar noch eine weibliche Unterstützerin. So verlief das Turnier auch dank der professionellen Unterstützung durch den Schachzwerge-Mitarbeiter Gordon ziemlich entspannt und mit der Möglichkeit sogar noch ein wenig Rahmenprogramm anbieten zu können.

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

Und nun noch ein paar Impressionen.

Fotowettbewerb Osterschach

Liebe Mädchen,

Es ist einige Zeit her, dass wir unseren letzen Fotowettbewerb ausgerufen haben. Wie ihr euren Schach-Wandkalendern entnehmen könnt, ist es jetzt wieder so weit:

Bastelt aus einem Osterei eine ganz besondere Schachfigur! Ihr dürft alle Materialien benutzen, um euer Ei ganz außergewöhlich zu gestalten.

Macht ein schönes Foto von eurem Werk und schickt es an info(at)anastasias.matt.de bis 27.04.2025!

Wie schon früher wird es wieder verschiedene tolle Preise geben. Für die Einreichung des Fotos ist dieses Formular auszufüllen. Es gelten folgende Teilnahmebedingungen.

Teilnehmen können alle Mädchen bis Jahrgang 2007.

Viel Spaß und schöne Osterferien!

Monatliches Mädchentraining

An jedem letzten Freitag im Montag, der nicht schulfrei ist, treffen sich Mädchen aus Berlin und Brandenburg in der Nixenstr. und trainineren in kleinen Gruppen.

Hier ein paar Beispiele vom letzten Mal:

2025-03-28-um-20.49.22_4864a967

Bild 1 von 10

Aufgabenparcour für unsere 6 bis 8-Jährigen

Chess & Jazz

Am 3. Donnerstag des Januar machten wir uns auf in das Café Holzmarktperle. Denn dort findet einmal im Monat die Veranstaltung „Chess & Jazz“ abends statt. Es kostete einige von uns erhebliche Zeit, den Eingang zu dem etwas versteckt auf dem Holzmarkt befindlichen Café zu entdecken. Ziemlich voll war es auch, glücklicherweise war Simone so früh da, dass sie für uns noch einen Tisch in Besitz nehmen konnte. Die Mühe war es aber wert. Die Stimmung war toll, die Musik der Live-Band sehr angenehm, die Kundschaft äußerst international und der Frauenanteil sehr hoch. Natürlich trugen wir, aber auch Maxis Frauentrainingsgruppe, deutlich dazu bei, aber auch so waren viele Spielerinnen an den Brettern zu sehen, die praktisch auf jedem kleinen Tisch in dem Café aufgebaut und bespielt wurden. Wir nutzten die Zeit und spielten Tandem, Blitz und Beratungspartien. Zufallsgäste sprachen uns an, ob wir mit ihnen spielen wollten. Eine wirklich tolle Veranstaltung, die so viel Spaß machte, dass wir einhellig beschlossen: Wir kommen wieder!

Weihnachtscamp im Schloß Trebnitz

Auch dieses Jahr war das Weihnachtscamp im Schloss Trebnitz ein voller Erfolg und bereitete allen 39 Mädchen (Teilnehmerrekord!) große Freude.

Anreise und erster Abend
Die Anreise verlief reibungslos, entweder in Gruppen oder individuell. Nach dem Abendessen um 19 Uhr gab es eine kreative Kennenlernrunde, bei der Anhänger für den Weihnachtsstrauß gebastelt wurden. Jüngere Teilnehmerinnen wurden früh ins Bett gebracht, während die Älteren bis 22 Uhr Kartenschach spielten. Bereits am ersten Abend entwickelte sich eine angenehme Gruppendynamik.

Samstag: Training und Aktivitäten
Der Samstag begann mit einem dreistündigen Schachtraining in acht Gruppen. Nachmittags folgte ein Outdoor-Spiel und anschließend die beliebte Adventskalender-Challenge. Die Mädchen meisterten kreative Aufgaben wie Schachrätsel, Pantomime und Bastelarbeiten. Höhepunkt war das Öffnen des 24. Türchens, das zu einem Schatz mit Merchandise führte. Der Tag endete mit Tandem-Märchen-Schach.

Sonntag: Geburtstag und Turniere
Der letzte Tag begann mit einem Geburtstagsfrühstück für Anna, gefolgt von Schachturnieren in zwei Leistungsgruppen. Nach dem Mittagessen fand die Siegerehrung statt, bei der die besten Leistungen in Turnieren und Aktivitäten gewürdigt wurden. Gegen 14 Uhr traten alle Teilnehmerinnen glücklich die Heimreise an.

Das Weihnachtscamp war auch in diesem Jahr geprägt von Schach, Kreativität und Gemeinschaft. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr! Termin: 19.-21.12.2025

Sommerschachcamp in der Bremsdorfer Mühle/Schlaubetal

Tag 4 – Triathlon mal anders

Am heutigen Vormittag standen die letzten Trainingslektionen an. So wurden weitere Schachpuzzle gelegt, Schachcomics geschrieben oder auch in Videos die Schlosstechnik erklärt.

Nach leckeren Hefeklößen ging es in den Schlussspurt unserer Olympiade. Der Triathlon stand an. Erste Teildisziplin bei uns war Figurenlaufen. Mit Bauern oder Damen auf dem Löffel galt es so schnell wie möglich einen Kreideparcour zu durchlaufen. In der zweiten Disziplin wurden 4 Mannschaften eingeteilt, die bei einem Kondi-Blitz durch den Sprenger gegeneinander antraten. Bei den heutigen 33 Grad war das für die meisten ein großer Spaß. Und guter Letzt stand die Unterschriften-Jagd an. Dazu mussten sich alle Mädchen die Unterschriften und Sticker aller anderen Teilnehmerinnen in ihrer Mappe besorgen. Und damit konnten sie sich den Damenstempel für ihre Stempelkarte besorgen.

Und schon stand das letzte Abendessen an, dass zügig verspeist wurde, denn bald startete die Siegerehrung unserer Olypiade. In vier Wertungsgruppen wurden die besten Länder geehrt:

Gruppe A:

  1. Vietnam (Mathilde)
  2. Japan (Maila)
  3. Samoa (Polly)

Gruppe B:

  1. Papua Neuguinea (Namia)
  2. Brasilien (Nala)
  3. Tonga (Merja)

Gruppe C:

  1. Kamerun (Stefaniia)
  2. Peru (Sofiya)
  3. Argentinien (Laura)

Gruppe D:

  1. Norwegen (Hilde)
  2. Kenia (Lena)
  3. Mosambique (Abby)

Danach erhielten alle Mädchen gegen Vorlage ihrer vollständigen Stempelkarte eine Anastasias-Matt-Brotbüchse.

Nach einem leckeren Wegeis ging es nun in den Mühlenkeller zu den Paralympics. Hier stand Blindschach mit Hindernissen auf dem Plan (von vielen auch Geisterschach genannt :)). In Zweier- oder Dreierteams wurden bei Teelicht nach den Figuren des Gegners gefahndet. Am erfolgreichsten waren hier Merja und Namia, die alle 4 Runden gewannen.

Damit brach die letzte Nacht an, die letzten Heimwehattacken wurden abgewehrt und eine große Aufräumaktion durch die Betreuerinnen gestartet.

Tag 3 – Olympia auf der Zielgeraden

Heute war schon Bergfest in unserem Camp und ein vollgepackter Tagesplan stand an unserer Eingangstür.

Morgens wurde wieder eine dreistündige Trainingseinheit absolviert. In Australien zum Beispiel wurde heute ausgiebig das Springeropfer auf d5 behandelt. Dabei standen die vielen Rechenarbeiten unter dem Motto „Trust your Imagination“. Zum Schluss wurde das Opfer in einem Teamwettkampf ausprobiert. Sehr beeindruckend trat dort Neuseeland auf. Aber schließlich hat das jüngste Teammitglied dieses Kontinents auch Ambitionen. Sie möchte im November an den Weltmeisterschaften in der Altersklasse u8w teilnehmen.

Nach einem leckeren Zucchinischiffchen ging es nachmittags mit einer weiteren Trainingsstunde weiter, die alle Gruppen zur Vorbereitung auf eine weitere Olympia-Disziplin verwendeten: Das Thematurnier. Ausgewählt war das Budapester Gambit. Dieses ungewöhnliche Gembit stand natürlich nicht ohne Grund auf dem Plan, schließlich findet im September die Schacholympiade in Budapest statt. Nach vier spannenden Runden stand letzlich Vietnam als Siegerin fest. Dicht gefolgt von Samoa und Malaysia. Ob das bei der richtigen Schacholympiade ein zu erwartender Zieleinlauf sein wird?

Nach dem Abendessen stand die 4. Disziplin an: Schachfiguren basteln. Und zwar aus Biegeplüsch und Moosgummi. Viele sehr niedliche und kreative Figuren entstanden.

Danach ging es mehr oder weniger schnell ins Bett und die Betreuerinnen walteten ihres Amtes als Jury-Mitglieder bei der Bewertung des Kreativgrades der gebastelten Schachfiguren. Gar nicht so einfach!

Tag 2 – Ungewöhliche Koalitionen

In diesem Jahr dürfen wir eine halbe Stunde später frühstücken. Dadurch ging es deutlicher gemütlicher in den Tag als sonst üblich. Gut gestärkt fand dann für alle Kontinente -äh Trainingsgruppen – die erste Trainingseinheit statt. Bis zum Mittag wurden Mattkombinationen, Matttechniken und Linienöffnungen geübt.

Dann wurde die obligatorische Kartoffelsuppe verspeist und das Nachmittagstraining absolviert. Dann stand der kreative Teil unseres heutigen Tages an. Jeder Kontinent hatte heute während des Trainings seinen Mitgliedern ein Land zugewiesen. Dabei kamen nochmals unsere Rubbellose zum Einsatz. Nun sollten die Mädchen für ihr Land eine eigene Fahne entwerfen, auf der die Nationalflagge und das Thema Schach erkenntlich sein sollte. Die Mädchen ließen sich viel einfallen und es kamen sehr schöne Flaggen zustande, die am Abend bei unserem Tandemturnier zum Einsatz kamen. Dazu bildeten die Länder Zweier-Koalitionen. Mit der Flagge am Brett ging es dann über 4 Runden darum, möglichst klug Figuren einzusetzen, um taktische Tricks durchzuführen oder den König ins Matt zu treiben. Am erfolgreichsten waren die Koalitionen:

  1. Malaysia/Japan
  2. Vietnam/Indien
  3. Fidschi/Vanuatu

Tag 1 – Die Welt rückt zusammen

Für unser diesjährigen Sommercamp meldeten sich 30 Mädchen. 7 Betreuerinnen versuchen den Sack voll Flöhen im Alter von 6 – 13 Jahren zu hüten.

Die Anreise zur Bremsdorfer Mühle im Schlaubetal verlief überraschenderweise reibungslos und ohne größere Verspätung.

Nach einem kurzen Mittagessen bezogen die Mädchen ihre Zimmer, dabei war das Beziehen der Betten für die Jüngeren eine kleine Herausforderung, die jedoch mithilfe der Älteren leicht bewältigt werden konnte.

Zum Einstieg in das Thema des diesjährigen Sommercamps, die (Schach)olympiade, wurden den jungen Schachspielerinnen Kontinente zugewiesen. In den Gruppen, Afrika,Amerika,Asien,Australien und Europa stellten sie beim Flaggengestalten ihre uneingeschränkte Kreativität zur Schau.

Zufälligerweise fiel dieses Jahr Luises Geburtstag auf den ersten Tag des Camps, was natürlich eine kleine Feier versprach. Zuerst wurde ein Geburtstagspuzzle zusammengelegt, doch um die einzelnen Puzzleteile zu erarbeiten, mussten die Mädchen erst ihr Taktikverständnis an ein paar Mattaufgaben unter Beweis stellen. Die gelösten Aufgaben konnten sie gegen Teile des Puzzels eintauschen, die am Ende zu einem Geburtstagsmotiv zusammengelegt wurden. Nach dem munteren Geburtstagssingen und dem Kerzenwunsch wurden sie als Belohnung für das Puzzeln mit etwas Kuchen und Eis überrascht.

Darauf folgte eine weitere Pause zur freien Beschäftigung bevor sie später Abendbrot aßen, um Kraft für das erste Turnier des Camps zu sammeln. Da es sich bei diesem Turnier um ein Märchenschachturnier handelte, gab es am Ende des Tages noch viel zu Lachen.