Sommer-Schachcamp im Schlaubetal

Unsere Teilnehmerinnen beim Sommer-Schachcamp für Mädchen 2019

Tag 3: Das Training geht weiter

Nichts Neues aus dem Schlaubetal – auch heute wurde wieder der Vormittag mit intensivem Schachtraining verbracht. Während bei Bettina das doppelte Läuferopfer als Einführung auf das eigentliche Thema „das Läuferpaar“ sehr ausführlich analysiert wurde, beschäftigte sich Claudias Trainingsgruppe auch endlich mit dem Läuferopfer auf h7. Rubina und Madiha überzeugten dabei im Verlauf des Trainings mit ihrem Vortrag über das Läuferpaar, während sich Thao-Linh und Veronika an einem englischsprachigen Schachtext ausprobierten.

Pausenbeschäftigung

In Claudias Gruppe wurde das Erlernte nach der Mittagspause in einem kleinen Test abgefragt, bei dem Maria als einzige die volle Punktzahl erzielte.

Nachdem die gestern Abend besprühten Beutel heute waschfest im Ofen fixiert wurden, konnten die Mädels diese gleich beim Gruppenfoto präsentieren.

Gruppenfoto mit Beuteln

Das obligatorische Baden folgte danach – ohne dies wäre die Hitze hier nicht ertragbar.

Alternativbeschäftigung für das Baden: lesen und malen

Den Abend ließen wir mit einem Tandem-Turnier ausklingen. Es setzten sich Madiha und Pati mit drei Punkten aus vier Partien an die Spitze der Tabelle. Am Ende holte aber jede der Mannschaften mind. einen Punkt.

Madiha und Pati – die Siegerinnen des Tandem-Turniers

Morgen steht dann schon der letzte volle Tag an – mal schauen, was der so bringt.


Tag 2: Kreativität vor!

Direkt nach dem Frühstück standen 3,5 sehr intensive Schachstunden auf dem Tagesplan. Während Bettinas Gruppe sich tatsächlich ausführlich mit dem Läuferopfer auf h7 beschäftigte, wurde in Claudias Gruppe vor allem die kurzzügige Variantenberechnung und das Vorstellungsvermögen geübt.

Bettinas Training im Keller
Claudias Trainingsgruppe unter dem Pavillon

Nach dem Mittagessen stand eine weitere kurze Taktikeinheit an, bevor Thao-Linhs restlicher Geburtstagskuchen vernichtet wurde – dieses Mal keine Sahnetorte, sondern leckerer Schoko-Kuchen.

Kuchen, Kuchen, Kuchen!

Danach ging es zur Abkühlung wieder an den See, währenddessen Lotti eine weitere Trainingseinheit mit Seeblick nahm.

Baden am See – bei der Hitze willkommene Abwechslung

Nach dem Abendessen wurde (endlich) mal kein Schach gespielt, sondern speziell für Veronika ein Rucksack angefertigt. Kreative Abendgestaltung und Kurzdisko für einige wenige rundeten den Tag ab.

kreative Beutelgestaltung

Tag 1: Queen of the Day

Die Anreise verlief komplizierter als ursprünglich mal vor ein paar Monaten geplant: Wegen des SEV auf der Linie RE 1 mussten wir uns kurzfristig eine Alternativroute suchen, doch trotz der nicht eingeplanten, aber glücklicherweise sehr kurzen Ölsardinenfahrt mit der NEB ab Königs Wusterhausen sind wir gut hier im Schlaubetal angekommen.

Nach dem Mittagessen legten wir eine Kunstpause ein, denn unsere Zimmer waren noch nicht fertig. Damit verschob sich unser Zeitplan um ca. eine Stunde nach hinten, aber die Mädels erkundeten in Ruhe das Gelände.

Nach einer kurzen organisatorischen und schachlichen Einführung stand auch schon die erste sehr kurze Trainingseinheit auf dem Programm: Das Läuferopfer auf h7 sollte uns heute und wird uns morgen umfangreich beschäftigen.

Zur Queen of the Day wurde Tao-Linh gekürt, denn sie feierte heute und hier ihren 9. Geburtstag. Sie selbst brachte leckeren Kuchen mit und bekam von uns ein paar Geschenke und eine von den anderen Mädels selbst gestaltete Geburtstagskarte. Gesungen wurde natürlich auch!

Geburtstagskind Tao-Linh
Gruppenbild mit Kuchen!

Um der Hitze zu trotzen durften alle einmal kurz in den nahe gelegenen See hüpfen, bevor es zum Abendessen ging.

Baden, baden, baden – der See wird un in den nächsten Tagen begleiten.

Mit einem vom Tao-Linh gewünschten Märchenschachturnier ging der erste Tag hier im Schlaubetal zu Ende. Wir haben gleich noch einen aserbaidschanischen Jungen angeworben, der fasziniert von so vielen schachspielenden Mädchen spontan in das Märchenschachturnier mit einstieg.

Glückspilz und Pechvogel des Tages zugleich wurde Rubina – sie gewann mit 100% das Märchenschachturnier, stieß sich aber kurz zuvor ihren Zeh an einem Stein und stellte fest, dass dieser härter war als ihr Zeh.

Die Sieger des Märchenschachturniers (v.l.n.r.): Linnea (2. Platz), Rubina (1. Platz), Tao-Linh (3. Platz)

Morgen Früh geht es um 8:00 Uhr mit dem Frühstück und um 9:00 Uhr mit dem Läuferopfer weiter.