Schlossgeister in Gollwitz

Und nun ist das erste Mädchen-Schachcamp auch schon wieder vorbei. Am letzten Vormittag stand noch das Abschluss-Turnier auf dem Programm: Fünf Runden Schnellschach mit je 15 Minuten Bedenkzeit wurden gespielt. Souverän holte sich Madiha ihren zweiten Turniersieg des Trainingslagers. Auf den Plätzen landeten Oksana und Veronika. Bei den Spielerinnen ohne DWZ setzte sich Dascha deutlich vor den anderen durch; sie wurde ebenso Gesamtzweite. Auf dem Silberrang landete überraschend Eldrid, die richtig stolz auf ihre Leistung sein kann. Josefine, die älteste Camp-Teilnehmerin, erhielt die Bronzemedaille.Auch alle anderen Mädels erhielten als Erinnerung eine kleine Medaille; außerdem bekam jedes Mädchen ein schönes Glassschachsspiel. Die kleinen Schlossgeister hinterließen noch ihre Spuren im ausliegenden Gästebuch, bevor um 14:30 Uhr wieder der Bus fuhr, der uns zum Bahnhof in Brandenburg brachte: die Schlossgeister verließen das Schloss in Gollwitz wieder!


Bericht Tag 3:

Der Morgen begann mit einer großen Enttäuschung für eines der beiden 4er-Zimmer, als nur noch drei Stückchen Pizza vom Vorabend vorgefunden wurden – der Rest war einfach verschwunden ;-). Voller Frust setzten sich die Mädchen vor das Fischernetz und gaben bereits vor dem Frühstück die Lösung der Mattaufgaben des heutigen Tages ab. Danach wie immer: Training, Essen, Schwimmen, Training, Essen. Das trotzdem gute Laune herrschte, zeigen die Fotos. Und schon stand unser Abschlussabend an, der mit einem Geländespiel begann, bei welchem sich die Teilnehmerinnen in die verschiedenen Schachfiguren verwandelten. Team 2 gewann nach Mückenpause souverän mit 2:0 – sie hatten ja auch Claudia in der Mannschaft.In schöner Lagerfeueratmosphäre wurde das Stockbrotbacken von einer lustigen Rätsel- und Witzerunde begleitet.Das Rundum-Sorglos-Paket beinhaltete auch die liebevolle Vorbereitung der Stockbrotstöcker durch den hiesigen Hausmeister.Der Abend klang mit einer spontanen Nachtwanderung unter sternenklarem Himmel durch den Schlosspark aus. Schon kurz nach Mitternacht wurden die letzten Lichter in den Zimmern gelöscht. Morgen steht noch ein Schnellschachturnier an – danach kommen wir nach Berlin zurück!


Bericht Tag 2:

Ein intensiver Schachtag liegt hinter uns! Gleich nach dem Frühstück, bei welchem wir von den Eiern nett begrüßt wurden, stand die erste richtige Trainingseinheit in drei Gruppen an – von Eröffnung bis Endspiel war alles dabei.Die erste Pause der stärksten Gruppe wurde nach 2,5 Stunden für das Mittagessen genutzt. Bei schönstem Wetter ging es nach einer kurzen Ruhepause wieder an den See zum Austoben – bis auf drei waren alle mit dabei.In ihrer allerersten Dalmutirunde wurde Bettina direkt Große Dalmutiin; Veronika, die das Spiel seit der DJEM im Mai kennt, durfte ihr gleich nach der ersten Runde als Große Dienerin zur Seite stehen. Alle Kinder, die nach dem Abenbrot nicht gleich ins Bett gehen wollten, bastelten entweder Kratz-Bilderrahmen oder hatten eine zusätzliche Endspiel-Trainingseinheit bei Claudia.

Wir wollen raus! Das Sonder-Endspieltraining bei Claudia nimmt kein Ende.

Helen erteilte Pati heute Klavierunterricht – „Für Elise“ hallte durch dei Räume. Auch Josephine und Thao Linh probierten sich an Helens Noten. Alternativ wünschten sich die meisten Mädels ein Pferd.

der Flügel = Mädchen-Sommer-Schachcamp-Betreuerinnen-Ablagefläche (und manchmal Instrument)

Beim Aufgabenlösen am Fischernetz setzte sich heute das Zimmer Nr. 8 durch. Als Belohnung strahlt heute Nacht die Lichterkette in diesem Zimmer!

Müde fielen bzw. fallen gleich alle ins Bett (vor allem die Betreuerinnen!) ;-).


Bericht Tag 1:

Nach einer unkomplizierten Anreise nahmen wir pünktlich um 10:30 Uhr das Schloss Gollwitz in Brandenburg a.d.H. in Besitz. Mit einer umfangreichen Begrüßungsrede wurden wir herzlich von einer Mitarbeiterin des Hauses in Empfang genommen. Danach wurden zuerst die Zimmer gestürmt, dann das Mittagsbuffet. Vom vegetarischen Essen mit Fisch (jüdische Küche) sind alle begeistert – bisher wurde noch nicht gemäkelt!Dann stand die erste schachliche Einheit auf dem Programm: In Gruppen lösten die Mädchen taktische Stellungen aus Partien berühmter Schachspielerinnen (Vera Menchik, Judit Polgar und Hou Yifan) – die Karten haben bereits jetzt Sammelstatus.Beim danach erfolgten „kurzen“ Einstiegstest rauchten ganz schön die Köpfe.

Zur Entspannung ging es dann an den See zum Baden. Nach einem weiteren leckeren Abendessen spielten wir ein fünfrundiges Märchenschachturnier – ein Turnier, bei welchem sich jederzeit die Spielregelen und Situtationen auf dem Brett ändern können (Bsp.: „Das Zentrum wird geräumt.“).

Isabelle konnte auch noch lachen, als Eldrid als „schwächere“ Spielerin einen Springer einstzen durfte.

Pechvögel des Abends: Veronika und Dascha, die gefühlt in jeder Partie mehrere Regeln gegen sich hatten. Madiha spielte immer möglichst schnell, um den evtl. nachteiligen Regeländerungen aus dem Weg zu gehen. Diese Taktik schlug sich im ungefährdeten Turniersieg nieder.Während der Pausen konnten sich die Mädels ihren Frust beim Kickern wegspielen.Nebenbei lösten die einzelnen Zimmer im Wettbewerb verschiedene Mattaufgaben vom Fischernetz. Sieger nach Losentscheid wurde Zimmer 12. Morgen werden die Aufgaben etwas schwieriger.Damit alle bei der Hitze regelmäßig trinken, stehen unsere Tassen und Becher gut beschriftet im Speisesaal.Morgen ab 8:30 Uhr sind die kleinen Schlossgeister wieder unterwegs!

 

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